Wann sollte IT-Hardware aufgrund fehlender Sicherheits-Updates ausgetauscht werden?
Sobald ein Gerät – egal ob Notebook, Server oder Firewall – das End-of-Life-Datum (EOL) erreicht, stellt der Hersteller in der Regel keine Sicherheitsupdates mehr bereit. Dadurch steigt das Risiko für Cyberangriffe und mögliche Verstöße gegen Datenschutzanforderungen wie die DSGVO.
Grundsatz: Keine Sicherheitsupdates mehr = zeitnaher Austausch der Hardware.
Ab wann lohnt sich eine Reparatur oder Aufrüstung von Hardware nicht mehr?
Steigen die Wartungs- und Reparaturkosten deutlich an oder kostet eine Aufrüstung mehr als etwa 50 % des Preises eines vergleichbaren aktuellen Neugeräts, ist eine Investition in die alte Hardware häufig wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll.
Tipp: Statt dauerhaft Geld in veraltete Geräte zu investieren, kann sich der Einsatz moderner Hardware mit aktueller Herstellergarantie langfristig stärker rechnen.
Wie viel Produktivität kostet langsame Hardware im Unternehmen?
Lange Ladezeiten, Systemabstürze und langsame Programmstarts kosten Mitarbeiter wertvolle Arbeitszeit. Verliert ein Mitarbeiter beispielsweise täglich 15 Minuten durch eine langsame IT-Ausstattung, summiert sich das auf mehr als 50 Arbeitsstunden pro Jahr.
Effekt: Die durch langsame Hardware entstehenden Personalkosten können die Anschaffungskosten eines neuen PCs bereits innerhalb weniger Monate übersteigen.
Wie können Unternehmen mit neuer Hardware Strom- und Betriebskosten senken?
Ältere Server, Workstations und PCs verbrauchen häufig deutlich mehr Energie als moderne Hardwaregenerationen und erzeugen entsprechend mehr Abwärme. Neue Systeme bieten dagegen mehr Rechenleistung bei einem niedrigeren Energieverbrauch.
Pluspunkt: Energieeffiziente Hardware kann die laufenden Strom- und gegebenenfalls Kühlkosten eines Unternehmens spürbar reduzieren.
Wann ist alte Hardware nicht mehr mit moderner Software kompatibel?
Moderne Betriebssysteme und Anwendungen stellen zunehmend höhere Anforderungen an die Hardware. Ein bekanntes Beispiel sind die Systemvoraussetzungen für Windows 11, zu denen unter anderem TPM 2.0 gehört.
Risiko: Veraltete Hardware kann verhindern, dass Unternehmen aktuelle Software, Sicherheitsfunktionen und digitale Tools einsetzen können.
Wie lange sollte IT-Hardware in Unternehmen genutzt werden?
In der Praxis hat sich für viele Unternehmen ein Hardware-Lebenszyklus von etwa 3 bis 5 Jahren für Clients und Server etabliert. Ein geplanter Austausch vor dem endgültigen Defekt kann teure, ungeplante Ausfallzeiten vermeiden und gleichzeitig dazu beitragen, die IT-Sicherheit auf einem aktuellen Niveau zu halten.
Ein regelmäßiger Hardware-Lifecycle ermöglicht es Unternehmen außerdem, Investitionen planbarer zu machen und veraltete Systeme rechtzeitig zu ersetzen.
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