Viele Unternehmen setzen noch immer auf komplizierte Passwörter wie „Ad!B43&%“. Das Problem: Solche Kombinationen kann sich kaum jemand merken. Stattdessen landen sie auf Post-its, in Notizbüchern oder ungeschützten Dateien – und werden damit zum Sicherheitsrisiko.
Dabei hat sich die IT-Sicherheit in den letzten Jahren stark verändert. Moderne Angriffe testen Milliarden von Passwort-Kombinationen in kürzester Zeit. Deshalb gilt heute: Länge ist wichtiger als Komplexität.
Warum sind lange Passwörter sicherer?
Früher standen Sonderzeichen, Zahlen sowie Groß- und Kleinbuchstaben im Fokus. Heute wissen Sicherheitsexperten, dass lange Passphrasen deutlich wirksamer sind.
Vermeiden sollten Sie dabei:
- Namen von Familienmitgliedern oder Haustieren
- Geburtsdaten
- Tastaturmuster wie „asdfgh“
- einfache Varianten wie „Passwort123!“
Welche Regeln sollten Unternehmen beachten?
1. Mindestens 15 Zeichen verwenden
Je länger ein Passwort ist, desto schwerer lässt es sich knacken.
2. Keine logischen Sätze nutzen
Passphrasen wie „ich-trinke-morgens-kaffee“ sind leicht zu erraten, da moderne Angriffe auch Wortkombinationen prüfen.
3. Jedes Passwort nur einmal verwenden
Wird ein Passwort mehrfach genutzt, kann ein Datenleck schnell mehrere Konten gefährden.
Warum sind Passwort-Manager sinnvoll?
Niemand kann sich dutzende sichere Passwörter merken. Passwort-Manager wie KeePass übernehmen die sichere Speicherung und Verwaltung aller Zugangsdaten.
Zusätzlich empfiehlt sich die Nutzung einer 2-Faktor-Authentifizierung (2FA) über eine Authenticator-App.
Fazit: Wie erhöhen Unternehmen ihre Passwortsicherheit?
Moderne Passwortsicherheit muss sicher und gleichzeitig praktikabel sein. Lange, einzigartige Passwörter in Kombination mit einem Passwort-Manager und 2FA bieten heute den besten Schutz.
Sie möchten Ihre Passwort-Richtlinien modernisieren oder einen Passwort-Manager im Unternehmen einführen? Das ALLinONE-Team unterstützt Sie gerne dabei.
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